Am vergangenen Wochenende fand im Bowling Miami in Echandens ein weiteres Trainingslager des Schweizer Kaders im Rahmen des Programms Vision 2029 statt. Von den ursprünglich 36 Spielerinnen und Spielern des Programms nahmen 20 teil, zwei weitere waren entschuldigt.
Die beiden Tage verliefen gut, sowohl auf den Bahnen als auch im Austausch zwischen Spielern und Coaches. Gleichzeitig war das Lager ein Wendepunkt: Es ging darum, jene Gruppe festzulegen, die das Programm ab jetzt intensiver weiterführt. Sportliches Ziel bleibt die Herren-Europameisterschaft 2030.
Die Auswahl
Die sportliche Selektion lag gemäss seinem Mandat bei Nationalcoach Joe Slowinski. Ausgewählt wurden Spieler, bei denen er das Potenzial und die Entwicklung sieht, um den Weg Richtung 2030 mitzugehen:
Marc Jörg, Killian Ecoffey, Ramon Scholz, Elias Musio, Kevin Haasper, Maxime Regenass, Marcel Schild, Livio Jan, Manuel Christ, Christopher Clarke, Luca Zen, Eliott Häfeli und Tobias Klingler. Begleitet werden sie von zwei Spielerinnen: Emilie Cornuz und Stefanie Zeberli.
Der Entscheid für eine kleinere Gruppe fiel nach längerer Diskussion zwischen Präsident Xavier Ecoffey, Joe Slowinski und Larry Vontobel. Zur Debatte stand, mit allen Spielern weiterzuarbeiten, um mehr Botschafter für den Bowlingsport in der Schweiz aufzubauen. Die vorhandenen Mittel lassen das nicht zu: Bahnenmieten kosten, und die Anzahl der Trainingslager soll zwischen 2026 und 2027 erhöht werden. Der Verband kehrt damit zum Grundsatz zurück, der von Beginn an galt, nämlich mit einer kleinen Gruppe dafür deutlich gezielter und individueller zu arbeiten.
Die Tür bleibt offen
Dem gesamten Kader wurde mitgeteilt, dass die Selektion keine endgültig geschlossene Tür ist. Wer heute nicht dabei ist, kann durch Arbeit, Einsatz und Resultate zeigen, dass eine Rückkehr verdient ist. Umgekehrt garantiert die heutige Zugehörigkeit nicht den Platz bis 2030.
Bis November wird eine Vereinbarung ausgearbeitet, die Arbeitsziele und wöchentliche Trainingseinheiten festlegt. Erwartet wird ein Engagement von hundert Prozent.
Der Schritt zum Leistungssport
Das Ziel 2030 verlangt eine andere Arbeitsweise, als der Verband sie bisher kannte: mehr Training, mehr Disziplin, gezielte körperliche und mentale Vorbereitung und persönliches Engagement jedes Einzelnen. Die Selektion ist deshalb kein Endpunkt, sondern eine neue Etappe.
Die nächsten Trainingslager
- 21. und 22. November 2026, Beseco Bowling
- 23. und 24. Januar 2027, Beseco Bowling
- 20. und 21. Februar 2027, Lausanne
- 6. und 7. März 2027, Beseco Bowling
- 24. und 25. April 2027, Lausanne
- 19. und 20. Juni 2027, Beseco Bowling
- 14. und 15. August 2027, Lausanne
- 18. und 19. oder 25. und 26. September 2027, Zürich
- 20. und 21. November 2027, Lausanne
Swiss Bowling dankt Joe Slowinski und Larry Vontobel für ihre Arbeit an diesem Wochenende, allen Spielerinnen und Spielern für ihren Einsatz sowie dem Bowling Miami für die Anlage und die guten Trainingsbedingungen.
Die Arbeit geht weiter, mit einem klaren Ziel: 2030 bereit zu sein.
Bilder vom Trainingslager
Fotos: Swiss Bowling








